Rechtliche Hinweise

Grundsatzentscheidung des BGH

Mit der Grundsatzentscheidung des Bundesverfassungsgerichtes 2004 wurde eindeutig entschieden, dass Heiler arbeiten dürfen und dass zum Ausüben des geistigen Heilens keine Heilpraktikererlaubnis oder Approbation nötig ist.

Heiler, die zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Patienten beispielsweise Handauflegen praktizieren, unterscheiden sich grundsätzlich in der Art der Ausübung der Heilkunst sowie im Erscheinungsbild von Ärzten und Heilpraktikern.

Das Heilpraktikergesetz findet deswegen keine Anwendung. Gleiches gilt für Tätigkeiten, die religiöser Natur sind oder rituelle Praktiken. Der innere Grund liegt darin, dass vom Heiler keine Diagnose gestellt wird.

Der Heiler ist dafür verantwortlich, dass der Patient ihn nicht für einen Arzt hält und geistiges Heilen nicht mit ärztlicher Heilkunde verwechselt. Aus diesem Grund verlangt das Bundesverfassungsgericht vom Heiler aufklärende Hinweise.

Will ein Heiler Diagnostik in seine Arbeit mit Patienten einbeziehen, ist hierfür nach in Deutschland geltendem Recht in jedem Falle eine Heilpraktikererlaubnis oder eine ärztliche Approbation notwendig. Dasselbe gilt, wenn Heiler Therapien in ihre Arbeit einbeziehen wollen, die nicht zum geistigen Heilen zählen, wie naturheilkundliche Behandlungen oder ähnliches.

Nach geltendem Recht ist die gezielte Krankheitsbehandlung erlaubt, wenn die Diagnose vom Arzt oder Heilpraktiker oder vom Klienten stammt.

Der Arzt/Heilpraktiker darf also Patienten zum Heiler schicken. Der Heiler muss nicht in der Arztpraxis tätig werden. Er kann zu Hause oder in der eigenen Praxis arbeiten.

Für den Arzt/Heilpraktiker ist das kein Problem, da er keine medizinische, sondern seelsorgerische Verantwortung überträgt.

Quelle (auszugsweise):
Die Seite des Dachverbandes für Geistiges Heilen DGH-eV
www.dgh-ev.de


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Weitere Informationen über heilen

Ich kann die Ursachen der seelisch-geistigen Konflikte durch die Kraft des universellen Geistes beheben, die sich als körperliche Anomalien im Menschen optisch darstellen. Dies geschieht in Sekundenschnelle ohne Berührung des Körpers. Dabei wird das Becken gerade gestellt und die Beine werden gleichlang. Schultern und Schulterblätter passen sich der „NEUEN ORDNUNG“ an, wodurch sich die ganze Wirbelsäule aufrichten kann.



Das gemächliche Landleben des Ortes "Wörishofen" änderte sich schnell mit dem Beginn des Kurbetriebs um 1889. Daß Bad Wörishofen eine Kurstadt ist, liegt am langjährigen Wirken von Pfarrer Sebastian Kneipp.